101. Hallo, Welt!

Ein Soft­wa­reen­twick­lungs-Blog auf deutsch? — der fremd­sprachi­gen Quellen zum The­ma sind’s genug!

Allein zum Ver­gle­ich: über 6 Mil­lio­nen englis­che Wikipedia-Artikel. Deutsch ist nach schwedisch (sic!) nur auf Wikipedia-Platz 3, mit mehr als 2 Mil­lio­nen Beiträ­gen. Immer­hin ganz pass­abel für unseren kleinen aber feinen Sprachraum, der nicht ein­mal ein Drit­tel des englis­chen umfasst. Hop­pla – zeigt sich da etwa eine Kor­re­la­tion? Mag sein, aber viel inter­es­san­ter ist die Frage: was hat die Schwe­den dazu getrieben, zwis­chen 2016 und 2017 etwa 1,8 Mil­lio­nen Enzyk­lopädieartikel zu ver­fassen?

Mys­ter­iös.

Jeden­falls: die Men­gen­ver­hält­nisse der Infor­ma­tion­squellen mit Bezug zur Soft­wa­reen­twick­lung dürften ähn­lich gelagert sein. Bemühen wir uns daher um Aus­gle­ich.

In case you won­der why this brand new shiny soft­ware engi­neer­ing blog is in ger­man, not eng­lish, let me explain: There’s sim­ply enough mate­r­i­al in eng­lish avail­able. No need to add even more.

Über den Autor

Darf ich vorstellen: hier schreibt Mar­tin Eckart, seines Zeichens Soft­ware Engi­neer seit nun­mehr bald zwanzig Jahren. Soft­ware Engi­neer, und nicht etwa Entwick­ler oder gar Pro­gram­mier­er. Da kön­nte man auch gle­ich einen Hair­styl­is­ten Frisör nen­nen. Allerd­ings, der Soft­ware Engi­neer bringt, ganz im Wider­spruch zum vorheri­gen Abschnitt, auf englisch viel bess­er zum Aus­druck, what the whole soft­ware thing is all about: die inge­nieur­mäßige Herange­hensweise, wenn es darum geht, die Prob­leme der mod­er­nen Welt mit zeit­genös­sis­chen Mit­teln der elek­tro­n­is­chen Daten­ver­ar­beitung zu lösen. Das kleine Wort „inge­nieur­mäßig“ impliziert dabei die häu­fig überse­henen aber den­noch bedeu­ten­den Aspek­te der Tätigkeit eines Soft­ware-Engi­neers, die sich um organ­isatorische und nicht zulet­zt zwis­chen­men­schliche Belange drehen.

Dem Autor war es vergön­nt, über viele Jahre hin­weg wertvolle Erfahrun­gen in allen Bere­ichen des Soft­warein­ge­nieur­we­sens zu sam­meln. Das umfasst den kom­plet­ten Entwick­lung­sprozess, von der Ideen­find­ung und der Def­i­n­i­tion der Anforderun­gen (Require­ments Engi­neer­ing) über die Organ­i­sa­tion von Struk­turen und Prozessen bis hin zur Umset­zung nach dem Stand der Kun­st. Dabei gab es nicht nur Erfolge, son­dern auch lehrre­iche Mis­ser­folge.

Mar­tin Eckart arbeit­et als freis­chaf­fend­er Soft­wa­reen­twick­ler und agiler Coach.

Über die Sache

Das Mot­to dieser Seit­en lautet Soft­ware­pro­jek­te ver­ste­hen. Tat­säch­lich sind Soft­ware­pro­jek­te sehr vielschichtig. Neben der offen­sichtlichen tech­nis­chen Sicht gibt es weit­ere Ebe­nen, die gewürdigt wer­den wollen, wenn ein Pro­jekt erfol­gre­ich ver­laufen soll. Ange­fan­gen bei der Organ­i­sa­tion der Leitungsebe­nen und der Team­struk­turen bis hin zu den alltäglichen Arbeit­sprozessen, die von zwis­chen­men­schlichen Inter­ak­tion­s­mustern getra­gen – oder beein­trächtigt wer­den. Damit gibt es grundle­gende Areale abseits der Tech­nik, die jedes für sich den Auss­chlag zum Gelin­gen oder Scheit­ern geben kön­nen.

All die ver­schiede­nen Dimen­sio­nen von Soft­ware­pro­jek­ten zu erken­nen, ihre Auswirkun­gen und ihr kom­plex­es Zusam­men­spiel zu ver­ste­hen, darum geht es hier in diesem Blog. Und natür­lich auch ein biss­chen um die Pro­gram­mierung.

Enjoy!

Wikipedia: Soft­ware Engi­neer­ing